Mrz 232010
 

Seth Godin hat ein neues Buch geschrieben: Linchpin. Ein Linchpin ist die Radachse, im übertragenen Sinn: das, womit alles andere steht und fällt. Essentiell gehört zu einem Linchpin nicht nur, dass er Kunst (im weitesten Sinn – siehe meinen ersten Post zum Buch) produziert, sondern ebenso, dass diese Kunst als Geschenk abgegeben wird. Das heißt nicht, dass Linchpins nicht bezahlt werden sollten; aber Kunst, deren primäres Ziel das Geldverdienen ist, verliert ihren Kunst-Charakter. Kunst ist primär Geschenk, denn sie muss aus Begeisterung um ihrer selbst willen betrieben werden. Erst sekundär sorgt die Kunst vielleicht auch dafür, dass ihr Urheber zu Geld kommt – vielleicht zu viel Geld, vielleicht aber auch nicht.

Linchpins arbeiten mit einer neuen ökonomischen Logik: mit Geschenken. Aber in Wirklichkeit ist dieses Muster sehr alt. Über Zehntausende von Jahren produzierten und konsumierten Menschen vorwiegend auf Geschenk-Basis innerhalb einer kleinen Einheit – Stamm, Sippe, Großfamilie. Sinnbild dafür ist das Zinsverbot: Menschen deines Stammes sollst du umsonst unterstützen, einfach weil sie zu dir gehören. Du sollst von ihnen keine Gegenleistung erwarten – außer, dass sie selbst auch nötigenfalls diese Solidarität zeigen. Mit Fremden kannst du Geschäfte machen, an ihnen darfst du verdienen.

So konstituieren Geschenke einen Bund, eine Gemeinschaft. Jedes neue Geschenk stärkt diese Gemeinschaft, es entsteht mehr als ein ökonomischer Effekt. Geschenke (gerade wenn sie nicht mit der Erwartung von Kompensation gemacht werden) schaffen Bindung. Bei einer rein geschäftlichen Transaktion hingegen ist man hinterher quitt, es entsteht kein Überschuss, keine Bindung.

Um es an einem neutestamentlichen Beispiel zu sagen (und weil nächste Woche Gründonnerstag ist): als Jesus seinen Jüngern die Füße wusch, war das ein Geschenk ohne die Erwartung einer Gegenleistung. Aber er konstituierte/stärkte damit eine Gemeinschaft, deren innere Logik das gegenseitige Dienen war. Das Besondere dabei: diese Gemeinschaft war prinzipiell offen für Außenstehende. Und wie wurden Außenstehende da später mit einbezogen? Durch Geschenke.

Die Kunst des Linchpins, sein Geschenk an seine Umwelt ist das Schaffen von neuen Möglichkeiten, um die herum sich eine Gemeinschaft (Godin nennt es: ein „Tribe“) konstituiert. Dieses Thema wird jetzt wieder akut, weil durch das Internet die Geschenk-Ökonomie zurückkehrt. 500 Jahre lang wurde durch kapitalistische Gehirnwäsche diese andere ökonomische Logik tabuisiert; tendenziell jeder wurde zum Fremden, mit dem man Geschäfte machen konnte. Faktisch wird zwar immer noch ein großer Teil der gesellschaftlichen Arbeit (die ehrenamtliche und die Familienarbeit) auf Geschenkbasis geleistet, aber sie wird fast komplett ignoriert und geht nicht in die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung ein.

In der neuen Internet-Ökonomie wird Kunst verschenkt: Lieder, Fotos, Videos, Gedichte. Aber auch Ideen, Computerprogramme (und ganze Betriebssysteme wie Linux, das ein Paradebeispiel für diese neue Ökonomie ist), Webdienste, theologische Sätze, Predigten, Lebensweisheiten, Bücher, Kundenservice sind nach Godin solche Kunst. Jedenfalls dann, wenn jemand damit das Wagnis eingeht, eine neue Weltsicht zu ermöglichen. Und diese Kunst ist heute auch ganz realwirtschaftlich unbezahlbar. Denn Bekanntes billiger nachmachen kann jeder. Das neue Geschäftsmodell ist stattdessen das Sammeln und Verbinden Gleichgesinnter. Und das läuft über Geschenke.

Nicht jeder Linchpin wird aber seine Kunst in eine Einkommensquelle verwandeln können. Viele werden sich eine benachbarte bezahlte Nische suchen, in der sie einiges von ihrer Kunst einbringen können und vielleicht nebenher im Internet einen Tribe aufbauen. Und je mehr sie dabei von ihrer Kunst statt vom Geld motiviert sind, um so größer ist die Chance, dass sie am Ende doch noch auch einen finanziellen Ausgleich bekommen. Wenn aber Firmen versuchen, Kunst in ihr Geschäftsmodell einzubauen und sie ihren Kundenbetreuern einzubimsen, werden sie scheitern. Menschen lassen sich auf die Dauer nicht täuschen und merken den Unterschied zwischen echtem Engagement und eintrainierten „was kann ich für Sie tun?“ – Sprüchen.

Die eigentliche Kompensation des Linchpins ist die Anerkennung, die er für sein großzügiges Geschenk bekommt – und das Bewusstsein, etwas Schöpferisches geleistet zu haben, das die Welt für immer verändert.

Vielleicht ist schon ein wenig deutlich geworden, warum diese Gedanken gerade auch im christlichen Rahmen sehr fruchtbar sind. Sich Gott versuchsweise als Linchpin vorzustellen, der mit der Welt auf der Basis einer Geschenkökonomie verkehrt – macht das Sinn?  Was würde das für die Gemeinde bedeuten: ein Geschenk an die Welt zu sein? Selbst als Linchpin der Welt neue Möglichkeiten zu eröffnen? Tribes zu konstituieren um das Geschenk neuer Lebensmöglichkeiten herum? Ich möchte das demnächst in einem weiteren Post durchdenken.

Mrz 082010
 

Seth Godin hat ein neues Buch geschrieben: Linchpin. Ein Linchpin ist die Radachse, im übertragenen Sinn: das, womit alles andere steht und fällt. Was ist nach Godin diese Achse? Kunst. Kunst ist der Unterschied, auf den es ankommt. In einer Welt, in der alles standardisiert werden kann, in der jede Arbeit irgendwo noch etwas besser und billiger erledigt wird, wird Kunst zum wichtigsten Unterscheidungsmerkmal: weil sie die Quelle für echte Wertschöpfung ist.

Allerdings versteht Godin „Kunst“ in einem sehr weiten Sinn. Es geht nur noch am Rande um Pinsel, Leinwand, Noten oder die Theaterbühne. Wir würden vielleicht eher „Kreativität“ sagen als „Kunst“. Aber das würde wohl schon Godins These verwässern.

Alles kann Kunst werden: das Design eines neuen i-Gerätes sowieso, aber auch die Virtuosität, mit der ein Kellner in seinem Restaurant alle Probleme meistert und den Gästen das Gefühl gibt, einen großartigen Abend verbracht zu haben. Kunst kann bedeuten, einen neuen Webdienst wie Twitter zu entwickeln oder Schülern eine inspirierende Lernerfahrung zu ermöglichen. Kunst, sagt Godin, ist ein überraschendes persönliches Geschenk, das Menschen verändert. Vorher hätte es keiner vermisst, aber wenn es da ist, sind Menschen begeistert. Das Wort „great“ fällt immer wieder: Menschen können in der Begegnung mit solcher Kunst großartige Erfahrungen machen.

Deswegen hat Kunst immer mit dem Bruch von Regeln zu tun, die vorher galten. Sie bedeutet das Risiko, ausgelacht oder angefeindet zu werden. Sie weitet unseren Horizont. Kunst ist immer ein Geschenk, weil man sie nicht per Arbeitsvertrag einfordern kann. Sie beginnt da, wo die Vorschriften zu Ende sind.

Um es auf meinen Bereich zu übertragen: eine dogmatisch richtige Predigt zu halten, über die sich niemand beschweren wird, ist keine Kunst. Aber so eine Predigt wird auch niemanden inspirieren. Sie ist vorhersehbar, wenn man die theologischen Fundamente kennt. Eine Predigt wird zu Kunst, wenn sie Menschen entlässt mit einer neuen Sicht der Welt und sie die Freude Gottes an der Vielfalt des Lebens spüren lässt. Künstler ist auch, wer als Kulturarchitekt an einer neuen Gemeindekultur arbeitet.

Soweit vielleicht nichts allzu Neues. Der Clou bei Godin ist aber, dass er sagt: was früher das Geschäft einiger weniger kreativer Wilder war, das ist heute eine Notwendigkeit für jeden, der auf die Dauer etwas erreichen will. Wer nur etwas ausführt, was sich in Pflichtenheften und Handbüchern vorschreiben lässt, der ist jederzeit ersetzbar. Aber wer den Menschen etwas Unerwartetes, Überraschendes und Faszinierendes schenkt, der erzeugt wirkliche Werte und wird zum „Linchpin“ jeder Organisation. Andersherum ist jede Organisation angewiesen auf die Linchpins in ihren Reihen, wenn sie Wirkung erzielen oder neue Märkte öffnen will.

Godin vertraut auf das schöpferische Potential, das in jedem Menschen angelegt, aber oft durch innere und äußere Blockaden lahmgelegt ist. Ich weiß nicht, ob er von christlichem Gedankengut beeinflusst ist. Aber seine Gedanken passen sehr gut zusammen mit dem biblischen Bild des schöpferischen Gottes, der völlig Neues, bisher nie Gesehenes erschafft und den Menschen nach seinem Bilde macht: ebenfalls mit einem unerschöpflichen schöpferischen Potential.

Aber was hindert uns daran, unserer Kreativität zu vertrauen und sie fließen zu lassen? Godin nennt es die „resistance“. Es ist das Zurückschrecken vor der eigenen schöpferischen Kraft und unserer möglichen Größe. Godin verortet diesen Widerstand in der Amygdala, einem sehr alten Teil des Gehirns. Hier sitzen Instinkte wie Furcht und Konformität. Dieses Reptilienhirn kennt viele Wege, um uns den Mut zu nehmen. Wir wollten die Welt ändern und sind schließlich froh, wenn wir mit dem Lesen der Emails nachkommen. Wer neue Wege gehen will, muss diesen instinktiven Widerstand gegen das Wagnis des Unbekannten überlisten. Denn der Widerstand kommt von innen und von außen zugleich: aus dem eigenen Reptilienhirn und von den besorgten, Amygdala-bewegten Mitmenschen.

Alle, die lieber die Sicherheit des Altvertrauten und Bekannten schätzen, werden sich dem Wagnis in den Weg stellen. Sie werden damit aber auch sich (und ihre Organisation) austauschbar und ersetzbar machen. Gerade in den Zeiten einer weltweiten Konkurrenz kommt es nun auch ökonomisch gesehen auf die Linchpins an: Menschen, die die überkommenen Selbstverständlichkeiten in Frage stellen und ihre Mitmenschen mit einer überragenden Gabe überraschen.

Weil Kunst eigentlich unbezahlbar ist, hat sie immer ein Element des Schenkens in sich. Ein Linchpin arbeitet deshalb auf der Basis einer Geschenkökonomie. Dazu mehr in einem weiteren Post.

Dez 182008
 

Endlich habe ich – via kapeka – eine gute Darstellung der Zusammenhänge der gegenwärtigen Wirtschaftskrise gefunden. Tomasz Konicz hat im Online-Journal “Telepolis” eine dreiteilige Serie über die aktuelle Wirtschaftskrise und deren Hintergründe publiziert.

Teil 1: Das Ende des “Goldenen Zeitalters” des Kapitalismus und der Aufstieg des Neoliberalismus
Teil 2: Explosionsartige Ausweitung der Finanzmärkte in der Clinton-Ära
Teil 3: Von der Immobilienspekulation zum Zusammenbrach der globalen Defizitkonjunktur

Der dreiteilige Artikel selbst ist eigentlich schon zu konzentriert, um ihn hier noch einmal zusammenzufasssen. Ich kann die Lektüre nur unbedingt jedem empfehlen, der in dieser Zeit Orientierung sucht. Es lohnt sich wirklich. Im Kern beschreibt Konicz, wie die Konjunktur der letzten Jahre durch gigantische Verschuldungskreisläufe ermöglicht wurde – und dieses Kartenhaus ist nun zusammengebrochen.

Hier wenigstens ein Zitat:

Die Vereinigten Staaten dienten als ein „Schwarzes Loch der Weltkonjunktur“, in dem die Überschussproduktion der exportorientierten Volkswirtschaften verschwand. An die 20 Milliarden US-Dollar müssen monatlich in den Finanzsektor der USA fließen, um deren gigantische Defizite aufrecht erhalten zu können. Das Handelsdefizit zwischen den USA und China betrug beispielsweise in 2007 über 250 Milliarden US-Dollar. Die Chinesen leihen den USA somit das Geld, damit diese weiter ihre Produkte kaufen können. Somit ist klar, dass die gute Konjunktur der letzten Jahre einfach auf Pump realisiert wurde, insbesondere durch die Verschuldung innerhalb der USA.

Das Finanzsystem der USA erfand schlicht die „Finanzprodukte“, die im Austausch für all die in die Vereinigten Staaten fließenden Waren in alle Welt gingen. Finanziert auf Pump, waren eigentlich alle Teilnehmer an diesen Defizitkreisläufen zufrieden: Die exportierenden Länder hatten einen Absatzmarkt, die USA ihren lang anhaltenden Konsumboom. Die aus Stagnation und der Krise der Arbeitsgesellschaft resultierenden Spannungen und Widersprüche des spätkapitalistischen Weltsystems scheinen ins Nirvana des munter wuchernden Finanzsystems zu verschwinden – bis zum bösen Erwachen.

Vielleicht darf man noch hinzufügen, dass auf diese Weise die USA auf Kosten all der Menschen gelebt haben, deren Anteil am Nationaleinkommen – auch bei uns – seit den 1980er Jahren immer mehr gedrückt worden ist. Aber, natürlich, nicht die amerikanischen working poor.

Also, lest selbst. Und macht euch Gedanken darüber, was jetzt eigentlich zu tun ist. Für mich ist deutlich, dass sich Ungerechtigkeit über kurz oder lang immer rächt. Nur leider nicht immer an den Richtigen.

Sep 222008
 

Von Holm Friebe und Thomas Ramge ist vergangene Woche ein neues Buch erschienen: „Marke Eigenbau. Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion“ (hier findest du eine weitere Rezension). Die Autoren schreiben über eine Entwicklung, die aus ihrer Sicht ein großes Zukunftspotential hat: Menschen sind nicht mehr von Firmen- und Konzernstrukturen abhängig, um Güter jeder Art zu produzieren. Durch die Entwicklung der Kommunikationstechniken (also Internet) und den leichten Zugriff auf professionelle Kleinproduktion können auch Einzelne und kleine Gruppen Nischen aufspüren und für sie produzieren. Bei lokaler Produktion für einen potentiell globalen Markt können auch Ein-Personen Unternehmen ökonomisch erfolgreich sein. Und wenn sie ihren Platz in einem Netzwerk von ähnlichen Firmen haben, dann können sie gemeinsam auch komplexere Güter herstellen.

Die Ursachen sehen die Autoren zunächst darin, dass die Transaktionskosten/Koordinationskosten durch das Internet enorm gesunken sind. Wo es früher einer professionellen Konzernstruktur bedurfte, um die verschiedenen Produktionsstufen und das Marketing zu koordinieren, regelt sich heute vieles über ein elektronisch gestütztes Beziehungsnetz. Darüber hinaus sind die Verbraucher inzwischen die seelenlosen Massenprodukte leid und bereit, für hochwertige, auf ihren persönlichen Bedarf und Geschmack zugeschnittene Produkte auch zu bezahlen. Daraus kann sogar unter günstigen Bedingungen eine Marke entstehen, die die traditionellen Marktführer ernsthaft bedroht (Bionade!).

Man könnte sagen: was sich im Bereich des Webworking entwickelt hat (ein Beziehungsnetz von Freelancern und Agenturen, die nicht primär konkurrieren, sondern in wechselnden Konstellationen kooperieren), übertragen Friebe/Ramge auch auf die materielle Produktion bzw. entdecken es dort.

Ich habe das Buch natürlich immer mit der Frage gelesen, was das für Gemeinden bedeutet. Zunächst einmal sieht man, dass diese Mechanismen auch beim Gründen von Gemeinden gelten: heute kann jeder eine Gemeinde gründen, ohne eine Kirche oder einen Gemeindebund im Hintergrund zu haben. Eine Hausgemeinde ist ähnlich low-cost wie ein Unternehmen, das als Kapital nur einen Laptop braucht. Keine teuren Kirchengebäude sind nötig, und während man früher leicht in die Sektenschublade getan werden konnte, wenn man nicht das offizielle Label einer Kirchenorganisation trug, ist „free“ heute in vielen Milieus eher eine Empfehlung. Die Flexibilität eines Start-ups hat eine Hausgemeinde sowieso, und auch das Know-How kann man sich relativ einfach außerhalb traditioneller Ausbildungsstätten aneignen.

Vor allem aber bin ich interessiert an der Frage, ob nicht Gemeinden noch einmal neu über den Aufbau von Produktion nachdenken sollten. Mindestens dann, wenn sie Gemeinschaften (und nicht Veranstaltungsbesuchergruppen) sein wollen. Viele Klöster haben schon immer mindestens für ihren Eigenbedarf produziert (ja, hier kommt der obligatorische Hinweis aufs Bierbrauen). Darüber hinaus haben sie damit aber auch die Relevanz des Evangeliums für die Gestaltung der Welt anschaulich praktiziert. Man denke nur an die Zisterzienser, die aus Sümpfen und Wäldern Kulturlandschaften geschaffen haben. Oder die Kunst-, Wissens- und Kulturproduktion, die in den Klöstern blühte.

Die Produktion wurde aber in den Klöstern eingebettet in den gemeinsamen Rhythmus geistlichen Lebens und damit vor einer Verabsolutierung geschützt.

Warum sollten in in einer sich entwickelnden Beziehungsökonomie nicht christliche Gemeinschaften ganz vornedran mit dabei sein? Und dabei gleichzeitig ihre eigene Finanzierung sicherstellen, Beziehungen zu vielen nichtchristlichen Geschäftspartnern und Kunden aufbauen, Arbeitsplätze schaffen und einen Bereich harter Realität geistlich prägen? Ich meine damit aber nicht Büchertische oder Kassettendienste!

Für alle, denen ein biblischer Beleg wichtig ist: Paulus, Aquila und Priszilla waren nicht nur ein Evangelisationsteam, sondern auch ein Produktionskollektiv. Wie ja überhaupt die im NT immer wieder genannten „Häuser“ selbstverständlich auch Orte der Produktion waren (bei Christen und Heiden). Anscheinend war das ein Ökosystem, in dem das Evangelium gut gedieh.

Hat jemand schon Erfahrungen damit? Gibt es Gemeinden oder Gemeinschaften, die ökonomisch relevante Produktion in ihr Leben integriert haben oder das planen? Ich wäre sehr interessiert daran, davon zu erfahren.