Bücher

 

Beiträge zu Büchern (nach Autoren geordnet):

Dick Boer
Ori Brafman / Rod A. Beckstrom
Klara Butting
Holm Friebe / Thomas Ramge
Franz Jalics
Scot McKnight
Miroslav Volf
Heinrich August Winkler
Nicholas Thomas Wright

Dick Boer
  • Welche Sprache ist heute für biblische Theologie angemessen? „Erlösung aus der Sklaverei“ ist der Titel einer „Biblischen Theologie im Dienst der Befreiung“, die der Theologe Dick Boer (geb. 1939) in der Edition ITP-Kompass herausgebracht hat. Boer steht in der Tradition der „Amsterdamer Schule“ der Theologie. Diese Auslegungstradition orientiert sich stark an den alttestamentlichen Grundstrukturen biblischen Denkens. So erinnert manches in seinem Buch an ...
  • Der NAME und die Religion Dick Boer denkt in „Erlösung aus der Sklaverei“ (ich habe über das Buch hier gebloggt) über die Sache nach, um die es bei der „Religion“ geht. Diese Sache wird in der Regel als „Gott“ bezeichnet. Was ist mit Gott gemeint? Boer unterscheidet mehrere Vorstellungen von Gott, die – obwohl unterschiedlich – mehr oder auch weniger ...

Ori Brafman / Rod A. Beckstrom
  • Starfish and Spider (0): Einleitung Nach freundlicher Ermunterung von Ori Brafman übersetze ich hier Einleitung des wirklich erhellenden Buches „The Starfish and the Spider“ von Ori Brafman und Rod A. Beckstrom. Es gibt das Buch inzwischen auch in einer deutschen Übersetzung. Alle Posts zum Buch von Brafman/Beckstrom:  |Einleitung|1|2|3|4|5|6|7|8|9 — Übersicht Einleitung Es war, als ob sie “Wo ist Walter?” spielten. Aber es waren keine Kinder, ...
  • Starfish and Spider (1): Das Prinzip der Dezentralisation Hier poste ich über das Buch „The Starfish and The Spider“ von Ori Brafman und Rod A. Beckstrom. Die Autoren beschreiben Organisationen, die als dezentrale Netzwerke funktionieren und durch das Internet noch einmal eine gewaltigen Schub bekommen. Ich glaube, dass wir davon sehr viel über die richtige Organisationsstruktur von Gemeinden lernen können. Und zusätzlich zu ...
  • Starfish and Spider (2): 10 Merkmale von zentralen und dezentralen Organisationen Alle Posts zum Buch von Brafman/Beckstrom:  |Einleitung|1|2|3|4|5|6|7|8|9 — Übersicht Kapitel 2 Spinne, Seestern und der Vorsitzende des Internet Als in der Frühzeit des Internet französiche Kapitalgeber für Online-Projekte gesucht wurden, wollten sie wissen: wer ist der Vorsitzende des Internet? Sie verstanden die Struktur eines offenen Systems nicht und suchten verzweifelt nach dem Boss des Ganzen. Brafman und Beckstrom machen den ...
  • Starfish and Spider (3): Ein Meer voller Seesterne Alle Posts zum Buch von Brafman/Beckstrom:  |Einleitung|1|2|3|4|5|6|7|8|9 — Übersicht Kapitel 3 Ein Meer voller Seesterne In diesem Kapitel werden verschiedene Seestern-Organisationen vorgestellt, die alle dezentralisiert funktionieren, die meisten davon im Internet. Der Telefonanbieter Skype Skype wurde vom ehemaligen Kazaa-Gründer Niklas Zennstrom gegründet. Er übertrug die Idee der Dezentralisation ins Telefongeschäft und sorgte so dafür, dass eine einstmals kostenpflichtige Monopol-Dienstleistung kostenlos wurde. Craigslist Craigslist ist ...
  • Starfish and Spider (4): Fünf Grundlagen einer dezentralen Organisation Alle Posts zum Buch von Brafman/Beckstrom:  |Einleitung|1|2|3|4|5|6|7|8|9 — Übersicht Kapitel 4 Auf fünf Beinen kann man stehen Brafman/Beckstrom arbeiten fünf Grundlagen heraus, die für dezentrale Organisationen nötig sind. Sie illustrieren sie u.a. mit der Geschichte von Granville Sharp, der 1765 in London einen Sklaven vor Gericht vertrat und so den ersten Anstoß gab, der schließlich zum Verbot der Sklaverei führte. ...
  • Starfish and Spider (5): Der Katalysator Alle Posts zum Buch von Brafman/Beckstrom:  |Einleitung|1|2|3|4|5|6|7|8|9 — Übersicht Kapitel 5 Die unsichtbare Macht des Katalysators Brafman/Beckstrom untersuchen die Arbeitsweise von Katalysatoren, also von Menschen, die Netzwerke ins Leben rufen. Dazu stellen sie einige moderne Vertreter dieser Spezies aus ganz unterschiedlichen Bereichen vor, zB Jimmy Wales, den Gründer von Wikipedia. Es wird deutlich, wie sehr sie alle mit Vertrauen, Freude ...
  • Starfish and Spider (6): Wie bekämpft man einen Seestern? Alle Posts zum Buch von Brafman/Beckstrom:  |Einleitung|1|2|3|4|5|6|7|8|9 — Übersicht Kapitel 6: Wie bekämpft man einen Seestern? In diesem Kapitel beschreiben Brafman/Beckstrom Strategien, mit denen zentralisierte Organisationen dezentralisierte Netzwerke angreifen können. Einige sind von vornherein zum Scheitern verurteilt, andere aber erfolgversprechend. Ein bisschen merkwürdig ist diese Perspektive schon … Brafman/Beckstrom beschreiben zunächst die Taktik eines Tierrechts-Aktivisten: er reist durchs Land, ...
  • Starfish and Spider (7): Das Beste aus beiden Welten? Alle Posts zum Buch von Brafman/Beckstrom:  |Einleitung|1|2|3|4|5|6|7|8|9 — Übersicht Kapitel 7 Die Hybridorganisation Brafman/Beckstrom stellen in diesem Kapitel Firmen vor, die in einem zentralisierten Rahmen dezentralisierte Zonen schaffen. Sie nennen Organisationen, die „das Beste aus beiden Welten kombinieren“ Hybrid-Organisationen. Drei Beispiele: eBay Die Firma hat klare Strukturen, ein Hauptquartier und eine zentrale Leitung. Andererseits organisiert diese Firma aber ein dezentrales Einkaufserlebnis und ...
  • Starfish and Spider (8): Wie Apple die goldene Mitte (er)fand Alle Posts zum Buch von Brafman/Beckstrom:  |Einleitung|1|2|3|4|5|6|7|8|9 — Übersicht Kapitel 8 Die optimale Mitte zwischen Zentralisation und Dezentralisation Brafman/Beckstrom beschreiben in diesem Kapitel, wie es für eine Organisation immer wieder neu gilt, eine Balance zwischen Zentralisation und Dezentralisation zu finden (den „sweet spot“). Auch dazu gibt es wieder Fallbeispiele: Peter Drucker suchte in den 1940er Jahren nach dem Geheimnis des Erfolgs ...
  • Starfish and Spider (9): Fazit Alle Posts zum Buch von Brafman/Beckstrom:  |Einleitung|1|2|3|4|5|6|7|8|9 — Übersicht Kapitel 9 Die neue Welt der Unsicherheit Zu wissen, dass sich die Verhältnisse sehr schnell ändern können, ist natürlich leichter, als solche Verschiebungen auch rechtzeitig vorauszusagen. Deshalb geben Brafman/Beckstrom zehn Orientierungspunkte für eine Welt, in der neue Regeln gelten: Größe ist keine Überlebensgarantie Winzige Stabsstellen, in Kombination mit großen dezentralisierten Netzwerken, können u.U. ...

Klara Butting
  • Klara Butting: Hier bin ich. Unterwegs zu einer biblischen Spiritualität Spiritualität ist in aller Munde (auch ich habe darüber vor einiger Zeit gebloggt). Die Quellen dieser Spiritualität liegen aber oft in außereuropäischen kulturellen und religiösen Zusammenhängen oder in bestimmten Stationen der Kirchengeschichte. Insofern ist die Fragestellung nach einer ausdrücklich biblischen Spiritualität besonders im Protestantismus schon länger dran. Klara Butting ist in ihrem neuen Buch „unterwegs“ ...
  • Ein Gott – ein Recht – eine Welt Unter dem Titel „Ein Gott – ein Recht – eine Welt“ denkt Klara Butting nach über das grundlegend Neue der Sinaierfahrung. Dazu heute das erste der angekündigten Zitate aus „Hier bin ich. Unterwegs zu einer biblischen Spiritualität“ (15f): Im Konzentrationslager Bergen-Belsen hat Abel Herzberg über die Spiritualität des Judentums und die Spiritualität des Nationalsozialismus nachgedacht. Letztere ...

Holm Friebe / Tomas Ramge
  • Gemeinde Marke Eigenbau Von Holm Friebe und Thomas Ramge ist vergangene Woche ein neues Buch erschienen: „Marke Eigenbau. Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion“ (hier findest du eine weitere Rezension). Die Autoren schreiben über eine Entwicklung, die aus ihrer Sicht ein großes Zukunftspotential hat: Menschen sind nicht mehr von Firmen- und Konzernstrukturen abhängig, um Güter jeder Art ...

Franz Jalics
  • Gott schauen – Kontemplative Übungen nach Franz Jalics Über den Elia-Blog bin ich auf das Buch „Kontemplative Exerzitien“ von Franz Jalics gestoßen. Wie der Titel vermuten lässt, ist Jalics Jesuit und steht in der Tradition des Ignatius v. Loyola. Aber man soll ja ruhig mal auch Unvertrautes anschauen. Franz Jalics ist Ungar. Weichenstellungen in seinem Leben waren die Zeit des 2. Weltkrieges (in der ...
  • Kontemplative Übungen – Versuch einer theologischen Einordnung (1) Hier findest du den ersten Teil meiner Überlegungen zum geistlichen Weg nach Franz Jalics. Heute möchte ich versuchen, die „Kontemplativen Exerzitien“ theologisch einzuordnen. Das wird, ich sage es gleich, theologisch im engeren Sinn werden – Theologie ist nun mal mein Job. In den nächsten Posts wird es dann wieder erfahrungsorientierter. In seiner Anleitung „Kontemplative Exerzitien“ schreibt Franz ...
  • Kontemplative Übungen – Versuch einer theologischen Einordnung (2): Die jesuitische Tradition Dritter Teil einer Reihe über die Exerzitien von Franz Jalics Teil 1 | Teil 2 Es ist nicht unwichtig, dass Jalics Mitglied des Jesuitenordens ist. Die Jesuiten sind gegenüber den klassischen Orden eine vergleichsweise junge Gründung (1540). Jesuiten tragen keine Ordenskleidung, sie leben nicht in klassischen Klöstern. Sie üben kein gemeinsames Chorgebet. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ...
  • Kontemplative Übungen nach Franz Jalics – praktische Erfahrungen (1) Übersichtsseite mit allen Posts zum Buch und den Kontemplativen Übungen Ich habe seit Anfang des Jahres begonnen, den Weg der kontemplativen Übungen nach Franz Jalics selbst zu gehen. Das ist, nebenbei gesagt, einer der Gründe, warum auf diesem Blog so lange Sendepause war. Da war ein neues Element in meinem Tagesablauf, und es hat das Bloggen verdrängt. ...
  • Kontemplative Übungen nach Franz Jalics – praktische Erfahrungen (2) Übersichtsseite mit allen Posts zum Buch und den Kontemplativen Übungen Seit Beginn dieses Jahres habe ich mich auf die kontemplativen Übungen nach Franz Jalics eingelassen und lasse euch hier an meinen Erfahrungen teilhaben: 4. Januar Mein zweiter Tag in der Natur. Es liegt Schnee und es ist wieder sehr kalt. Die Beobachtungsmöglichkeiten sind eingeschränkt. Ich gehe an einer Baumreihe ...
  • Kontemplative Übungen nach Franz Jalics – praktische Erfahrungen (3) Übersichtsseite mit allen Posts zum Buch und den Kontemplativen Übungen Seit Beginn dieses Jahres habe ich mich auf die kontemplativen Übungen nach Franz Jalics eingelassen und lasse euch hier an meinen Erfahrungen teilhaben: 10. Januar Heute gehe ich morgens los, ich schaffe nur 1/2 Stunde. Wieder in die Wiesen. Ich merke, dass ich in dieser Situation einen Zugang zu einer ...
  • Kontemplative Übungen nach Franz Jalics – praktische Erfahrungen (4) Übersichtsseite mit allen Posts zum Buch und den Kontemplativen Übungen Am „zweiten Tag“ der Exerzitien (für mich der zweite Monat) steht das Achten auf den eigenen Atem an. Im Sitzen verfolgt man den Weg der Luft durch die Luftwege bis in die Lunge. 3. Februar Ich kann tatsächlich etwas fühlen, was ich sonst nie beachtet habe: wie die kühle ...
  • Kontemplative Übungen nach Franz Jalics – praktische Erfahrungen (5) Übersichtsseite mit allen Posts zum Buch und den Kontemplativen Übungen Am „zweiten Tag“ oder in „zweiten Zeit“ der Exerzitien (für mich der zweite Monat) geht es um das Achten auf den eigenen Atem. Bei mir war es ein Monat mit unerwarteten Überraschungsgeschenken: ich stieß auf Nebeneffekte, die so nicht angekündigt waren. Andererseits legte mich eine Erkältung/Grippe ziemlich ...
  • Kontemplative Übungen nach Franz Jalics – praktische Erfahrungen (6) Übersichtsseite mit allen Posts zum Buch und den Kontemplativen Übungen In der „dritten Zeit“ der Übungen  (für mich ungefähr der dritte Monat) fokussiert sich die Aufmerksamkeit noch einmal auf einen kleineren Bereich: die Mitte der Handflächen. 6. März Zum ersten Mal die Übung mit den Händen gemacht. Noch ungewohnt. Ich kriege die Handflächen nicht richtig aufeinander. Das geht anatomisch ...
  • Kontemplative Übungen nach Franz Jalics – praktische Erfahrungen (7) Übersichtsseite mit allen Posts zum Buch und den Kontemplativen Übungen Im vierten Monat meiner Übungen bin ich immer noch dabei, auf meine Hände und das, was zwischen meinen Handflächen ist, zu achten. Außerdem  habe ich begonnen, diesen Weg mit unserer Gemeinschaft zu teilen. 1. April Abends zum ersten Mal in der Gruppe von den Übungen und meinen Erfahrungen damit ...
  • Kontemplative Übungen nach Franz Jalics – praktische Erfahrungen (8) Übersichtsseite mit allen Posts zum Buch und den Kontemplativen Übungen Im Mai bin ich aus der Spur gekommen. Ich habe die Übungen nur noch unregelmäßig gemacht. Auch meine Aufzeichnungen werden spärlicher. Arbeitsbelastung, eine Zeit mit Handwerkern im Haus und Aktionen wie eine Vorkonfirmandenfreizeit bringen meinen Rhythmus durcheinander. Auf der anderen Seite erlebe ich immer wieder bei mir ...
  • Kontemplative Übungen nach Franz Jalics – praktische Erfahrungen (9) Übersichtsseite mit allen Posts zum Buch und den Kontemplativen Übungen Der nächste Schritt bei den Übungen besteht darin, dem Atem ein Wort mitzugeben, während man in die Hände horcht. Das war für mich nicht einfach, weil ich zuerst nicht damit zurecht kam, wie ich meine Aufmerksamkeit auf den Atem, das Wort (zu Anfang einfach ein „Ja“) und ...
  • Kontemplative Übungen – meine theologische Einordnung Übersichtsseite mit allen Posts zum Buch und den Kontemplativen Übungen Immer wieder bin ich gefragt worden, wie diese Übungen eigentlich mit dem christlichen Glauben zusammenpassen – manchmal aus echtem Interesse, manchmal vorwurfsvoll und angriffig. Und in der Tat will ich ja auch verstehen, worum es dabei eigentlich geht. Nach inzwischen bald acht Monaten theoretischem und praktischem ...

Scot McKnight
  • A community called Atonement Es gibt mich noch. Auch wenn dieser Blog eine Zeitlang ziemlich still war. Aber manchmal gibt es Zeiten, da liest man mehr als zu schreiben, oder andere Arbeit steht im Vordergrund. Heute beginne ich mit Beiträgen zum Buch von Scot McKnight über die christliche Lehre von Sühne und Versöhnung. Ich bin überzeugt, dass die Frage nach dem ...
  • A community called atonement – Prolog Übersichtsseite zum Buch Prolog: Was man beim Golfspielen über Theologie lernen kann McKnight beginnt mit einer Anekdote vom Golfspiel: da gab es einen Spieler, der nur einen einzigen Schläger hatte, weil es ihm zu aufwändig war, einen ganzen Beutel mit Schlägern zu tragen. Dafür spielte er dann mit dem einen Schläger recht gut, obwohl er nicht an ...
  • A community called atonement – Kapitel 1 Übersichtsseite zum Buch Kapitel 1: Sühne/Versöhnung: das Problem, eine Geschichte und unsere Wahl, womit wir beginnen Das Problem: funktioniert Sühne/Versöhnung? Die Theorie, wie Sühne/Versöhnung funktioniert, bringt uns zum Kern des Evangeliums. Sie beschreibt, was in Leben, Tod und Auferstehung Jesu eigentlich passiert ist. Das Problem: wirkt sich das auch so aus, dass man konkrete Folgen im Leben von ...
  • A community called atonement – Kapitel 2 Übersichtsseite zum Buch Kapitel 2: Wo anfangen? Natürlich mit Jesus! Es gibt einen Haufen Theorien über Sühne/Versöhnung, die meist vom Römerbrief ausgehen und Jesu Vision vom Reich Gottes kaum erwähnen. Das Reich Gottes ist das, was Gott durch die Gemeinschaft des Glaubens tut, um seine Erlösungspläne auszuführen. Dazu gehört auch das, was er in dir und mir ...
  • A community called atonement – Kapitel 3 Übersichtsseite zum Buch Kapitel 3: Womit anfangen? Mit Gott, mit seinen Ebenbildern, und auch mit Sünde In der Belletristik wie in der Theologie gilt: mit welcher Frage man einsetzt, das entscheidet darüber, wo man am Ende hinkommt. Wenn man mit dem Zorn einsetzt, bekommt man eine Theorie von Sühne/Versöhnung, die sich um die Befriedung des Zorns dreht. ...
  • A community called atonement – Kapitel 4 Übersichtsseite zum Buch Kapitel 4: Womit anfangen? Mit der Ewigkeit, mit christlicher Gemeinschaft, und auch mit Praxis In diesem Kapitel folgen drei weitere Einstiegspunkte zum Thema Sühne/Versöhnung: Der vierte Ausgangspunkt: Die Ewigkeitsperspektive einer anbetenden Gemeinschaft Die verschiedenen biblischen Überlieferungsstränge zur Ewigkeit treffen sich in der Überzeugung, dass es in der Ewigkeit eine große Gemeinschaft geben wird, die Gott und ...
  • A community called atonement: Zwischenbilanz am Ende von Teil EINS Serie zum Buch „A community called atonement“ von Scot McKnight Übersichtsseite zum Buch Zwischenbilanz am Ende von Teil EINS Scot McKnight hat mit dem Thema dieses Buches einen entscheidenden Punkt angesprochen. Dass im Leben, Sterben und Auferstehen Jesu mehr passiert ist, als dass ein großer Lehrer der Menschheit einen schlimmen Tod starb und trotzdem irgendwie weiterwirkt, das behauptet ...
  • A community called atonement – Kapitel 5 Übersichtsseite zum Buch Kapitel 5: Sühne/Versöhnung als Metapher Scot McKnight erinnert daran, dass theologische Begriffe Metaphern sind. Das betrifft auch die verschiedenen Begrifflichkeiten, mit denen Sühne/Versöhnung beschrieben wird. Sie sind wie Linsen, durch die wir uns das anschauen, was Gott durch Jesus tut, um das Problem der Sünde zu lösen und Menschen zurückzubringen in die Beziehung zu ...
  • A community called atonement – Kapitel 6 Übersichtsseite zum Buch Kapitel 6: Das Geheimnis der Metaphern: Einübung in postmoderne Demut Scot McKnight zitiert einleitend Briant Blount (Then the Whisper Put on Flesh): In den Besitz dieser Anerkennung hat sich jene Ansammlung von euro-amerikanischen Gelehrten, Pastoren und Laien gebracht, die im Lauf der Jahrhunderte durch den Einsatz ihrer ökonomischen, akademischen, religiösen und politischen Vorherrschaft die ...
  • A community called atonement – Kapitel 7 Übersichtsseite zum Buch Kapitel 7: Stationen der Sühne/Versöhnung: Allein das Kreuz? Sühne/Versöhnung erzählt immer eine Geschichte davon, wie Menschen als Ebenbilder Gottes geschaffen wurden und was ihre schließliche Bestimmung ist. Dazwischen steht ein Konflikt: wie diese Ebenbildlichkeit zerstört wurde, und was Gott unternahm, um sie zu heilen. Um die Geschichte richtig zu erzählen, werden wir die ...
  • A community called atonement – Kapitel 8 Übersichtsseite zum Buch Kapitel 8: Stationen der Sühne/Versöhnung: Inkarnation – der zweite Adam Die crux-sola-Theologie tendiert dazu, das Leben Jesu zu ignorieren und sich auf seinen Tod zu konzentrieren. Der trinitarische Gedanke der Perichorese betont dagegen die Inkarnation, und durch die gegenwärtige Jesus-Forschung wird diese Tendenz gestärkt. Inkarnation bedeutet: Gott identifiziert sich mit den Menschen, ...
  • A community called atonement – Kapitel 9 Übersichtsseite zum Buch von Scott McKnight Kapitel 9: Stationen der Sühne/Versöhnung: Das Kreuz Jede Theorie über Sühne/Versöhnung muss die zentrale Stellung des Todes Jesu und das sühnend/versöhnende Potential des Kreuzes berücksichtigen. Es muss aber mit den anderen Stationen des Heilsgeschehens verbunden werden, um Verkürzungen zu vermeiden. Das Kreuz bei Markus Das Kreuz thematisiert die Gefangenschaft der Welt unter dem ...
  • A community called atonement – Kapitel 10 Übersichtsseite zum Buch von Scott McKnight Kapitel 10: Stationen der Sühne/Versöhnung: Ostern und Pfingsten Der Tod Jesu streicht die Sünden durch, in der Auferstehung geht es um die neue Schöpfung. Eine Theologie der Sühne/Versöhnung, die nicht auf die Auferstehung hin denkt, entlastet zwar vom Sündenproblem, trägt aber nichts zur Transformation von Welt und Menschen bei. Römer 4,25: Neugeschaffene Bilder ...
  • A community called atonement – Kapitel 11 Übersichtsseite zum Buch von Scott McKnight Kapitel 11: Wie Jesus seine Geschichte sah: Passa Was dachte Jesus selbst über seinen Tod? Viele gehen davon aus, dass Jesus dachte, was sie selbst darüber denken: die einen sehen keinen Zusammenhang zwischen Jesu Mission und seinem Tod, die anderen sind überzeugt, dass Jesus von Anfang an wusste, dass sein Tod das ...
  • A community called atonement – Kapitel 12 Übersichtsseite zum Buch von Scot McKnight Kapitel 12: Wie Paulus die Geschichte sah: Im Gerichtssaal Gottes Jesus erzählt eine Geschichte vom Passa, Paulus redet zentral von Rechtfertigung. Nun hat sich allerdings das Verständnis von Paulus in der jüngsten Vergangenheit geändert durch die von Ed Sanders, Jimmy Dunn und N.T. Wright entwickelte „New Perspective on Paul“. Diese unterscheidet stärker ...
  • A community called atonement – Kapitel 13 Übersichtsseite zum Buch von Scot McKnight Kapitel 13: Die ersten Theologen und ihre Geschichte: Irenäus und Athanasius Schon bald nach den Aposteln erzählten Theologen wie Irenäus und Athanasius die Geschichte neu – im Kontext veränderter Umstände. Aus dieser Tradition ist insbesondere die Theologie der Ostkirche erwachsen. Rekapitulation Ihr Stichwort, unter dem sie Sühne/Versöhnung zusammenfassten, war „Rekapitulation“. Es bedeutet „zusammenfassen, zum ...
  • A community called atonement – Kapitel 14 Übersichtsseite zum Buch von Scot McKnight Kapitel 14: Welches Modell trifft es am Besten? Hier kommt nun die Lösung, auf die das ganze Buch bisher zugesteuert ist. McKnights Vorschlag für ein übergreifendes Modell, in das die verschiedenen Theorien zu Sühne/Versöhnung eingeordnet werden können, lautet: Identifikation um der Aufnahme in Jesu Leben willen (identification for incorporation). Anmerkung zur Übersetzung: Auch ...

Miroslav Volf
  • „Öffentlich glauben“ von Miroslav Volf (1) Seit kurzer Zeit kann man das 2011 erschienene Buch „A Public Faith“ von Miroslav Volf in der deutschen Überstzung von Peter Aschoff lesen: „Öffentlich glauben in einer pluralistischen Gesellschaft“. Gerade noch zur richtigen Zeit, könnte man sagen: als Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm für das Vorwort den Satz schrieb „Unsere Vorstellung menschlichen Gedeihens wieder viel kraftvoller und ...

Heinrich August Winkler
  • Geschichte des Westens Der Historiker Heinrich August Winkler hat ein monumentales Werk geschrieben: „Geschichte des Westens“. Er verfolgt darin eine bemerkenswert tragfähige Linie von der Freiheit des Evangeliums zur Freiheit des Westens. Nicht zuletzt bemerkenswert ist dabei die Parallele, dass beide sich immer wieder in Widersprüche zwischen Projekt und Praxis verstricken und darüber ins Stolpern geraten.

Nicholas Thomas Wright
  • Karwoche mit N.T. Wright Ostern in einem Verlierergebiet der Globalisierung N.T. Wright, ehemaliger anglikanischer Bischof von Durham, war in der Karwoche 2007 auf Einladung des örtlichen Pfarrers zu Gast in einer von Deindustrialisierung und Niedergang gezeichneten Gemeinde seiner Diözese, Easington Colliery. Täglich hat er dort eine Predigt gehalten. Dabei herausgekommen ist eine kurzgefasste Kreuzestheologie und gleichzeitig ein Beispiel dafür, wie ...
  • Die kopernikanische Wende des Glaubens Die neue Perspektive auf Paulus bewegt schon länger die Theologie, vielleicht mehr im englischsprachigen Raum als bei uns. Neben Krister Stendahl, E.P. Sanders und James Dunn ist hier insbesondere N. T. Wright, der (inzwischen ehemalige) anglikanische Bischof von Durham zu nennen. Kurz gefasst geht es um die Frage, ob die reformatorische Paulusinterpretation korrigiert werden muss, ...
  • NT Wright: Das Neue Testament und das Volk Gottes (1) Im Februar war der englische Neutestamentler und ehemalige Bischof von Durham, Nicholas Thomas Wright, in Marburg. Bei diesem Anlass wurde die deutsche Übersetzung seines Buches „The New Testament and the People of God“ vorgestellt. Der Francke-Verlag hat sich verdienstvoller Weise vorgenommen, Bücher von Wright auch dem deutschsprachigen Publikum zugänglich zu machen. Im englischsprachigen Raum ist ...
  • NT Wright: Das Neue Testament und das Volk Gottes (2) Die grundlegenden Fragestellungen Teil I von Wrights Buch ist eine Einleitung in den Band im Rahmen des z.Zt. auf 6 Bände angelegten Gesamt-projektes. Dieser Teil kann hier als pdf herunter geladen werden. Trotzdem möchte ich auch diese ca. 50 Seiten hier in Kürze vorstellen. In ihnen schreitet Wright das Gelände ab, auf dem sich die wissenschaftliche Auseinandersetzung ...
  • NT Wright: Das Neue Testament und das Volk Gottes (3) Fakten, Fakten, Fakten? Nein, Stories! In Teil II seines Buches („Das nötige Handwerkszeug“) unternimmt es Wright, seine grundlegenden methodischen Entscheidungen darzustellen. Diese ca. 140 Seiten sind sicher der am schwersten verdauliche Teil des Ganzen. Die hier dargestellten Zusammenhänge tauchen aber später immer wieder auf. Es ist sinnvoll, sie auch einmal zusammenfassend lesen zu können. Zumal an ...
  • NT Wright: Das Neue Testament und das Volk Gottes (4) Die Autorität von Stories Noch ein paar letzte Gedanken aus dem Grundsatzteil des Buches: Wright durchdenkt von seinem Ansatz des Kritischen Realismus aus, was Geschichtsschreibung leisten sollte, und welche Art von Autorität das Neue Testament haben könnte. Zur Aufgabe des Historikers: Wright beschreibt, warum es keine voraussetzungslose Geschichtsschreibung geben kann, die einfach nur schildert, „wie es gewesen ist“. ...
  • NT Wright: Das Neue Testament und das Volk Gottes (5) Die Geschichte Israels als Voraussetzung für die Entstehung des Christentums In Teil III seines Werkes beschreibt Wright die innere und äußere Geschichte des Judentums im 1. Jahrhundert, einschließlich der Vorgeschichte seit dem Ende des Exils. Das Judentum im Kontext der griechisch-römischen Welt war der Rahmen, in dem die christliche Bewegung entstand, und dessen Grundannahmen sie teilte. ...
  • NT Wright: Das Neue Testament und das Volk Gottes (6) Die Weltanschauung Israels In Teil III seines Werkes beschreibt Wright die innere und äußere Geschichte des Judentums im 1. Jahrhundert, einschließlich der Vorgeschichte seit dem Ende des Exils. Nachdem es im vorigen Post um die äußere Geschichte Israels zwischen dem babylonischen Exil und den niedergeschlagenen Aufständen der Jahre 66-70 und 132-135 ging, folgt nun ein Blick ...
  • N.T. Wright: Die vergessene Story der Evangelien (1) N.T. Wright hat ein neues Buch geschrieben: „How God became King. The forgotten Story of the Gospels“. Wright geht aus von der merkwürdigen Tatsache, dass die altkirchlichen Glaubensbekenntnisse (die Creeds) nach der Geburt Jesu sofort die Passion folgen lassen („geboren von der Jungfrau Maria – gelitten unter Pontius Pilatus“) und somit in ihnen das ganze ...
  • N.T. Wright: Die vergessene Story der Evangelien (2) – Königtum Gottes und Kreuz Das Reich Gottes, Gottes Königtum auf Erden, ist der Verständnisrahmen auch für die Kreuzigung Jesu. Die Liebe Gottes geht in den endgültigen Kampf mit den Mächten der Welt und überwindet sie. Gerade durch das Leiden wird die Herrschaft Gottes aufgerichtet.
  • N.T. Wright: Die vergessene Story der Evangelien (3) – Vier strategische Themen Wright beschreibt, wie vier theologische Themen durch eine Integration von Evangelien und Kreuzestheologie in ihrer Gewichtung verändert werden: Die Geschichte Israels, das Bild von Israels Gott, das Verhältnis der jungen Kirche zu Jesus und der Konflikt zwischen Gott und Cäsar – all diese Themen bekommen durch ein erneuertes Verständnis der Evangelien ihre angemessene Einordnung.
  • N.T. Wright: Die vergessene Story der Evangelien (4) – in welchem Kontext wir sie hören Die kritische neutestamentliche Wissenschaft der letzten zwei Jahrhunderte entwickelte sich in einem Umfeld, in dem vielen daran lag, Religion und Politik auseinander zu halten. Das aufgeklärte Bürgertum, das sich gerade von der Dominanz der Kirche befreite, fürchtete alles, was nach Theokratie roch. Deswegen wurden gesellschaftliche Bereiche separiert (Religion, Politik, Kultur, Wirtschaft …), die in neutestamentlicher ...
  • Plädoyer für die Psalmen – N.T. Wright Rezension des neuen Buches von N.T. Wright: The Case for the Psalms. Why they are essential
  •  Veröffentlicht von am 27.09.2011