Mrz 012007
 

Ich habe hier einen kurzen Bericht zu einem Hauskreis gefunden, der sich in einer Kneipe trifft. Manches davon verstehe ich nicht ganz (wie es funktioniert), aber interessant ist das schon. Erinnert mich ein bisschen an MacManus‘ Beschreibung seiner Mosaic-Gemeinde als „herumziehender Nomadenstamm“ unter deutschen Verhältnissen.

Vielleicht muss man sich aber, wenn man den Artikel liest, auch immer mal wieder in Erinnerung rufen, dass das „in-einer-Kneipe-sitzen-und-Bier-trinken“ an sich heute eigentlich keine so ganz große christliche Heldentat mehr ist.
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  4 Antworten zu “Kneipenhauskreis”

  1. Lieber Walter,
    in der Kneipe sitzen und Bier trinken ist keine christliche Heldentat. Das stimmt. Aber andere Menschen sich selbst, ihrem Bier und der Kneipe überlassen könnte in gewisser Weise christliche Feigheit sein…
    Ich trage mich mit dem Gedanken, selbst einen Kneipen-Hauskreis zu gründen. Weil ich darin eine Chance für Gott und für Menschen sehe.
    Eine segensreiche Woche wünscht dir
    und allen die dies lesen
    Mike

  2. Hallo Walter und Mike,

    ich habe vor 2,5 Jahren auch einen Kneipenhauskreis gegründet.
    Mittlerweile sitzen wir alle zwei Wochen mit bis zu 20 Leuten in einer Mainzer Kneipe.
    Das Konzept ist relativ simpel und spricht viele Menschen an.
    Wir treffen uns als Gemeinschaft immer im Wechsel, einmal bei uns zu Hause um zu beten, über Bibel zu hören und zu diskutieren und einfach Gemeinschaft zu haben und einmal in der Kneipe um eben auch Gemeinschaft zu leben, uns auszutauschen, aktiv auf andere Menschen zu zu gehen und Kirchen-fremde einzuladen.
    Zudem unternehmen wir sehr viel als Gruppe und essen jeden Sonntag zusammen wo wir dann auch wieder Leute einladen.
    Ob Heldentat oder nicht 😉 es spricht viele Christen aber auch Nichtchristen an. Wir erleben viel von Gottes Nähe und seiner Gnade. Es ist eine super Möglichkeit um Menschen mit zu nehmen, die sonst nicht in einen normalen Godi gehen würden oder sich auch grundsätzlich von Christen fern halten würden ;-).
    Bei Fragen stehe ich gerne zur verfügung.

    http://www.enchristo.de/index.php?id=54

    LG
    frank

  3. Hallo Frank,
    herzlich willkommen hier! Das klingt richtig interessant. Bei der nicht ganz bierernsten Schlussbemerkung mit der Heldentat hatte ich gelegentlich gehörte Formulierungen im Kopf, bei denen das Besuchen einer Kneipe der Inbegriff eines Sich-auf-die-Welt-Einlassens zu sein scheint. Das fand ich nun wieder übertrieben.

  4. es ist schwer, das in den richtigen worten hier im Blog zu schreiben.
    Ich denke schon, das es für viele Christen wichtig ist, „sich auf die Welt einzulassen“.
    Ich bin in der „Welt“ groß geworden und kann mir ein Leben ohne Kneipe nicht vorstellen 😉
    Ich spreche offen über glauben, in allen meinen Lebensbereichen. Ob mit Arbeitskollegen oder Freunden oder Verwandten oder Mopedkumpels oder oder oder.
    In die Kneipe gehen heist für mich dort hin gehen wo ich auch sonst hin gehen würde. Für mich ist der Kneipenhauskreis, ein normaler Hauskreis in der einen Woche und in der anderen ein Stammtisch.
    Viele Christen vergraben sich in christlichen Kuschelclubs.
    Ein Christ sollte Hellhörig werden, wenn er bemerkt, das er nur noch Christen im Freundeskreis hat. dann ist es dringend an der Zeit wieder unter „normale“ Menschen zu gehen ;-)))

    Hey, finde Deinen Blog echt cool.
    Habe zwar noch nicht so ganz begriffen was „Emergent“ heist, aber ich vermute, das ich mit meinen Gedanken und meinem Leben da schon sehr nah dran bin.
    So denn, viel Erfolg aber vor allem viel Spass mit Deinem Blog

    LG
    frank

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